Neue Therapien mit Bachblüten -

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Neue Therapien mit Bachblüten



Bachblüten Hautzonen

Bach hatte bereits bei bestimmten Beschwerden die Blütenessenzen auch äußerlich an der betroffenen Stelle aufgetragen und damit beachtliche Heilungserfolge erzielt.

Dietmar Krämers großes Verdienst ist die Entdeckung, dass alle Bachblüten bestimmten Hautzonen entsprechen, die man als seelische Reflexzonen betrachten kann. Hat man bei bestimmten Befindlichkeitsstörungen die Blüten ermittelt, die für Harmonie und Heilung sorgen, so kann man zusätzlich zur inneren Einnahme die wichtigsten aufgespürten Blütenmittel äußerlich in Form eines Umschlags oder einer Creme auf bestimmte Körperpartien auftragen und die Gesundung deutlich beschleunigen. Tatsächlich erweisen sich die äußerlichen Anwendungen der Blütenmittel an den ihnen zugeordneten Hautzonen in fast allen Fällen als sehr viel wirkungsvoller als die alleinige innerliche Einnahme der entsprechenden Blüte. Vor allem körperliche Beschwerden lösen sich deutlich schneller auf.

Dank seiner herausragenden Sensitivität konnte Krämer erspüren, welche negative Emotion an gestörten Stellen der Körperoberfläche gespeichert sind. So ordnete er die Blüten bestimmten Hautarealen zu. Im Laufe der Zeit gelang Krämer eine topografische Erfassung des menschlichen Körpers, unterteilt in 243 Bachblüten-Hautzonen, die als "seelische Reflexzonen" die gesamte Körperoberfläche abdecken. Der praktische Nutzen für die Behandlung mit Bachblüten ist immens und besonders auch für den Laien sehr hilfreich. Tauchen körperliche Beschwerden auf, kann man auch folgendermaßen verfahren: ermitteln, welches Blütenmittel für die betroffene Hautzone zuständig ist und es - zusätzlich zur inneren Einnahme - dort äußerlich anwenden. Eine beschleunigte Heilung ist auch bei dieser Vorgehensweise die Folge.



Neue Systematik der Bachblüten

Bach hatte die 38 Blüten, die seiner Meinung nach ein bestimmtes negatives Seelenkonzept verkörpern, in sieben Gruppen eingeteilt: Angst, Unsicherheit, ungenügendes Interesse an der Gegenwartssituation, Einsamkeit, Überempfindlichkeit gegenüber Ideen und Einflüssen, Mutlosigkeit und Verzweiflung, übermäßige Sorge um das Wohl anderer. Diese sieben Gruppen sind in Anlehnung an die von ihm entdeckten sieben Darmnosoden entstanden. Für die Blütentherapie haben sie jedoch keine zwingende Relevanz.

Dietmar Krämer entwickelte eine neue, praktikable Systematik. Er teilt die Bach-Blüten in zwei Gruppen ein: in Innere und Äußere Blüten.

Die Äußeren Blüten behandeln negative Seelenkonzepte, die aus äußeren Einflüssen resultieren, also Folgen von Schock, zu hohen Anforderungen durch die Umwelt, Verletzung, Neubeginn, Klimawechsel u.ä. sind. Zu ihnen gehören Star of Bethlehem, Elm, Walnut, Gorse und Aspen.

Die Inneren Blüten sind wiederum in zwölf Gruppen unterteilt, die mit den Meridianen der chinesischen Akupunktur korrespondieren und bei denen jeweils drei Blüten in einer bestimmten Abfolge zueinander gehören. In diesem Modell werden die Beziehungen der Blüten zueinander - und gleichzeitig die ihr zugeordneten Gefühlszustände - berücksichtigt. Negative Gefühlszustände können die Folge von nicht behandelten anderen vorausgegangenen negativen Zuständen sein.

Krämer erkannte, dass bestimmte Blüten die oberflächliche Seite von viel tiefergehenden Problemen behandeln, und dass es bestimmte Gesetzmäßigkeiten in der Entwicklung von Negativzuständen gibt. So entdeckte er, dass sich negative Gemütszustände auseinander entwickeln und es oberflächliche und tieferliegende Gemütszustände gibt. Wenn man nämlich eine Blüte einnimmt, die einem tieferliegenden Zustand entspricht, zum Beispiel Centaury, kommt es zur Verstärkung des darüber liegenden Zustandes, in diesem Fall Pine, und zwar um so stärker, je länger die Blüte eingenommen wird. Aus dieser Regelmäßigkeit erfolgte die Entdeckung der Schienen.



Das Schienenmodell

Mit dem Krämerschen „Schienenmodell“ ist es möglich, negative Gemütszustände bis an ihre Wurzeln zurückzuverfolgen und Schritt für Schritt aufzulösen. Eine Gruppe oder „Schiene“ besteht aus drei aufeinanderfolgenden Blüten: der Kommunikationsblüte, der Kompensationsblüte und der Dekompensationsblüte. Sie stellen unterschiedliche Stadien eines negativen Prozesses unserer Gemütszustände dar.

Die Kommunikationsblüte verkörpert die Art und Weise, wie wir mit unserer Umgebung kommunizieren. Nehmen wir ein Beispiel: Ein Mensch, dessen Zustand dem der Blüte Centaury entspricht, verhält sich entsprechend seinem übergroßen Bedürfnis, anerkannt und geliebt zu werden. Er ist freundlich, hilfsbereit, höflich und stellt seine eigenen Ansprüche zugunsten anderer zurück. Treten in diesem Stadium Probleme auf, etwa dadurch, dass andere ihn leicht ausnutzen können, wird das Problem kompensiert.

Nun verhält sich die Person aggressiv und gereizt. Sie reagiert ständig überschießend und aus einer Abwehrhaltung heraus. Dies ist jetzt ihre einzige Möglichkeit, sich abzugrenzen: Aus einem chronischen Ja-Sager wird ein notorischer Nein-Sager. In diesem Fall ist die zutreffende Kompensationsblüte Holly.

Auf Dauer aber lässt sich das Problem nicht kompensieren, und es folgt das Stadium der Dekompensation. Da die betroffene Person aus unserem Beispiel wegen ihres aggressiven und abwehrenden Verhaltens die ursprünglich gesuchte Zuneigung nicht mehr erhält, wachsen in ihr Zweifel und Schuldgefühle. In dieser Phase, in der die Blüte Pine indiziert ist, herrscht der größte Leidensdruck.
In der Dekompensationsphase haben wir einen psychopathologischen Endzustand erreicht, der durch Grundbefindlichkeiten gekennzeichnet ist wie zum Beispiel Verzweiflung, Verunsicherung und Ziellosigkeit, physische und psychische Verkrampfung, Schuldgefühle, Realitätsflucht, zwanghaftes Denken und Handeln u.a.


Therapie bei chronischen Fällen

Wegen der oben beschriebenen Abfolge negativen Gemütszustände kann es bei der Behandlung chronischer Fälle, bei denen die Bachblüten über einen längeren Zeitraum verabreicht werden, allmählich zu einer Verstärkung bestimmter Zustände kommen, die anderen Blüten zugeordnet sind. Die Behandlung mit Schienen erfordert daher eine gründliche Befragung durch den Therapeuten, damit keine Blüte übersehen wird. Das therapeutische Erstgespräch dauert in der Regel zwei Stunden.
Für die Arbeit mit Schienen gilt ein Verlauf von „oben“ nach „unten“. Das heißt, die einzelnen negativen Gemütszustände werden  in der umgekehrten Reihenfolge ihrer Entstehung behandelt.



Behandlung akuter Befindungsstörungen

Bei akuten Befindensstörungen genügt es, die im Augenblick benötigten Bach-Blüten so lange einzunehmen, bis sich das Problem löst. Dies geschieht meist innerhalb einiger Tage, höchstens jedoch binnen weniger Wochen. Nimmt man die Blüten wie hier beschrieben nicht länger als drei bis vier Wochen ein, braucht man die Beziehungen der Blüten zueinander (Schienen) nicht zu beachten, da die beschriebenen Effekte in der Regel erst nach diesem Zeitraum auftreten.



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Ausführliche Informationen über die Neuen Therapien mit Bach-Blüten finden Sie auf der Internetseite




Literaturempfehlungen:
Dietmar Krämer, Neue Therapien mit Bach-Blüten 1, Ansata Verlag, München (Schienenmodell)
Dietmar Krämer / Helmut Wild, Neue Therapien mit Bach-Blüten 2, Ansata Verlag, München (Hautzonen)
Dietmar Krämer, Neue Therapien mit Bach-Blüten 3, Isotrop Verlag, Bad Camberg (Meridiane)
 
Einführung in die Bach-Blütentherapie. Copyright © 2017 by Dietmar Krämer, Hanau.
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